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Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Menongokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles

Die Reisediarrhoe (Reisedurchfall) ist die häufigste Gesundheitsstörung während Tropenaufenthalte. Bis zu 50 Prozent aller Reisenden in Entwicklungsgebiete Afrikas, Asiens oder Lateinamerikas mit niedrigen Hygienestandards sind im Laufe ihres Aufenthalts davon betroffen - meist zu Beginn der Reise. Dies kann das Urlaubserleben sehr negativ beeinflussen. Zur Vorbeugung der Reisediarrhoen stehen mehrere Maßnahmen zur Verfügung (Nahrungs- und Trinkwasserhygiene, Impfungen). Sollten Sie trotzdem an Reisedurchfall erkranken, ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr die wichtigste Maßnahme. Bei schweren Krankheitsverläufen sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen, da manchmal Antibiotikatherapie notwendig sein könnte. Weitere Informationen  sowie das Faltblatt „Reisemedizin“ finden Sie hier:

www.vorsorge-online.de/presse/pressemitteilungen/news/gesund-auf-reisen


Ägypten
Ägypten steht seit Anfang letzten Jahres an erster Stelle (vor Indonesien) der Vogelgrippe-Fälle durch Influenza A(H5N1) weltweit. Seit Ende Februar 2016 gab es erneut 5 menschliche Erkrankungen, insgesamt wurden in Ägypten seit dem Erstauftritt der Vogelgrippe im Februar 2006 359 Erkrankungen beim Menschen mit 124 Todesfällen bestätigt. Kontakt zu lebendem oder frisch geschlachtetem Geflügel sowie Geflügelausscheidungen sollten vermieden werden.


Brasilien
Ende April 2015 wurden im Bundesstaat Bahia im Osten des Landes erstmals Infektionen mit dem Zika-Virus bestätigt. Mit Ausnahme von Rio Grande do Sul und Goiás wurden seither in allen Bundesstaaten autochthone Infektionen nachgewiesen. Bisher sind ca. 120.000 Menschen erkrankt (davon ca. 1.000 bestätigte Infektionen), es kam zu 4 Todesfällen. Untersuchungen haben inzwischen gezeigt, dass das Virus bereits zwischen Mai und Ende Dezember 2013 nach Südamerika eingeschleppt wurde. Die Übertragung des Zika-Virus erfolgt durch tagaktive Mücken. Charakteristisch ist das Auftreten eines knotig-fleckigen Hautausschlages, begleitet von Fieber, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie einer Bindehautentzündung. Aufgrund der Olympischen
Spiele Anfang August hat die Regierung ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Überträgermücken und Aufklärung der Bevölkerung massiv verstärkt. Besonders im Nordosten des Landes werden seit dem vergangenen Jahr vermehrt Kinder mit Fehlbildungen des Gehirns (sog. Mikrozephalie) geboren. Die Gesundheitsbehörden vermuten, dass Infektionen mit dem Zika-Virus während der Schwangerschaft zu diesen Fehlbildungen führen können. Am 1. Februar hat die Weltgesundheitsorganisation einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Reisende
sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten. Schwangere sollten derzeit von nicht notwendigen Reisen in die betroffenen Gebiete absehen.


Peru
Anfang Mai wurden im Norden des Landes 3 lokal erworbene Zika-Virus-Infektionen bestätigt. Es gibt 3 weitere Verdachtsfälle. Seit Ende Januar wurden 9 Fälle importiert. Bereits Mitte April wurde eine sexuell übertragene Infektion bestätigt. Reisende sollten sich vor Mückenstichen schützen.


Indien
Seit Januar sind im Bundesstaat Maharashtra bereits mehr als 10 Menschen an Tollwut verstorben. Indien gehört weltweit zu den Ländern mit den höchsten Fallzahlen bei Tieren und Menschen. Hauptüberträger ist der (streunende) Hund. Betroffen sind auch die Großstädte. Bei verdächtigen Tierkontakten sofort Arzt aufsuchen und auf Verwendung moderner Gewebekultur-Impfstoffe achten. Eine vorbeugende Impfung ist für alle Reisenden empfehlenswert.


Quelle: das Reise-Gesundheitsnetz des CRM Centrum für Reisemedizin

Stand 25.05.2016