Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Indien
In den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Uttarakhand sind Anfang Februar mindes-tens 116 Menschen nach dem Konsum von gepanschtem Alkohol an einer Alkohol-vergiftung verstorben. Mehr als 200 Personen wurden festgenommen. Häufig werden Spirituosen mit dem günstigeren Methanol gestreckt. Ereignisse dieser Art sind in Indien und anderen tropischen Ländern nicht selten. Alkohol aus obskuren Quellen birgt ein hohes Gesundheitsrisiko und sollte prinzipiell gemieden werden.

Kenia, Tansania
Seit Oktober letzten Jahres wurden im County Mombasa im Süden Kenias 272 Ver-dachtsfälle von Dengue-Fieber gemeldet, 133 Infektionen wurden bestätigt. In Tansania gab es seit August letzten Jahres in den Küstenstädten Daressalam und Tanga je 19 Verdachtsfälle, die meisten davon seit Anfang Januar. Das Virus wurde Ende der 1970er Jahre erstmals in Ostafrika nachgewiesen. Seitdem kam es immer wieder zu kleineren Ausbrüchen. Das Dengue-Virus wird von Stechmücken über-tragen. Die Erkrankung verläuft grippe-ähnlich. Reisende sollten sich vor Mücken-stichen schützen.

Südafrika
Die Behörden haben auch Ende des vergangenen Jahres wieder vor einer Zunahme der Malaria-Fälle während der folgenden Monate gewarnt. Bis Ende Oktober wurden bereits mehr als 16.000 Infektionen und 110 Todesfälle registriert. Das sind weniger als im Vorjahr, aber immer noch weit mehr als im Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2016. Im Dezember letzten Jahres sind in der Gemeinde Orange Farm südlich von Johannesburg (Provinz Gauteng) 3 Schwestern erkrankt. Zeitgleich gab es 6 bestä-tigte Infektionen und 2 Verdachtsfälle in Mogale City nordwestlich von Johannes-burg. Beide Orte gelten als malariafrei. Keiner der Betroffenen hatte sich in einem Endemiegebiet aufgehalten. Sehr guter Mückenschutz ist immer zu beachten, ent-sprechend der Ausbruchslage und der Reiseroute ist die Mitnahme einer Notfall-medikation sinnvoll oder auch eine Chemoprophylaxe zu diskutieren.

China
Hongkong meldet einen starken Anstieg der Influenza-Infektionen. Besonders betroffen sind Kleinkinder und Senioren. Aufgrund zahlreicher Erkrankungen wurden im Januar in Hongkong etwa ein Drittel der Kindertagesstätten für eine Woche geschlossen. Die meisten Infektionen wurden durch Influenza A(H1N1), den Erreger der sogenannten „Schweinegrippe“, verursacht. Reisende sollten Impfschutz beachten.

Costa Rica
In der Provinz Puntarenas im Westen des mittelamerikanischen Landes sind im Januar innerhalb von 11 Tagen 33 Menschen an Hepatitis A erkrankt. Eine Infek- tion über kontaminiertes Trinkwasser wurde ausgeschlossen. Infektionsquelle waren vermutlich verunreinigte Lebensmittel. Nahrungsmittelhygiene sorgfältig beachten, eine Impfung ist für alle Reisenden empfohlen.

Deutschland
Die Grippewelle hat in der zweiten Januarwoche begonnen. Die Influenza-Aktivität ist im Westen, Südwesten und Osten des Landes erst leicht bis moderat erhöht. Seit Ende November 2018 bis zum 22. Januar wurden beim Robert Koch-Institut 6.334 bestätigte Fälle registriert. 20 Menschen sind verstorben. Impfschutz und persönliche Hygiene beachten.

Ukraine
Zum Jahreswechsel wurden innerhalb einer Woche mehr als 2.300 Masern-Erkran-kungen verzeichnet. Ein Kind ist verstorben. Inzwischen ist die Zahl der Infektionen auf 8.498 gestiegen, es gab 5 Todesfälle. Im vergangenen Jahr sind ca. 54.480 Men-schen erkrankt, etwa 40% davon waren Erwachsene. Mehr als 2.550 Fälle wurden in der Hauptstadt Kiew verzeichnet. 2017 wurden insgesamt nur 4.782 Fälle gemeldet. Reisende sollten über Impfschutz verfügen.

 


Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 13.02.2019