Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, denn die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin in vielen Ländern zu teilweise drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens wie z.B. Ausgangssperren.
Änderungen der Einreise- und Quarantänevorschriften erfolgen teilweise ohne jede Vorankündigung und mit sofortiger Wirkung. Einige Länder verlangen ein negatives PCR-Testresultat für die Einreise.
Zahlreiche Reisende waren in mehreren Ländern betroffen und an der Weiter- oder Rückreise gehindert, einige sitzen noch immer in entfernteren Ländern und Regionen fest.

Deutschland
In diesem Jahr wurden in Sachsen 8 Fälle von West-Nil-Fieber bestätigt. 6 Menschen sind in Leipzig klinisch erkrankt, eine symptomlose Infektion wurde im Rahmen einer Blut- oder Plasmaspende erkannt. In Meißen gab es ein eine weitere Infektion. In Berlin wurde ebenfalls ein Fall verzeichnet. Es gibt weitere Verdachtsfälle. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) wurde die Infektion in diesem Jahr bei 26 Vögeln und 6 Pferden nachgewiesen. Betroffen sind die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 2018 wurden die ersten autochthonen Infektionen in Deutschland bei Vögeln und Pferden registriert, im Spätsommer des vergangenen Jahres sind in Ostdeutschland erstmals 5 Menschen erkrankt. In den betroffenen Regionen sollte auf sorgfältigen Mückenschutz geachtet werden.

Frankreich
Ende Juli wurde im Département Hérault in der Region Okzitanien (S) die erste autochthone Dengue-Infektion in diesem Jahr verzeichnet. Als Indexfall wurde ein Reiserückkehrer aus einem Dengue-Endemiegebiet identifiziert. Im September wurden 2 lokale Infektionen in der Region Nizza (Département Alpes-Maritimes) bestätigt, es gab mindestens 10 weitere Verdachtsfälle. Im vergangenen Jahr wurden in Frankreich 9 autochthone Infektionen gemeldet. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.

Indien
Wissenschaftler des AIIMS (All India Institute of Medical Science) haben erstmals Infektionen beim Menschen mit Plasmodium knowlesi im Norden Indiens bestätigt. Zwischen Juli 2017 und September 2018 wurden Patienten in den Bundesstaaten Uttar Pradesh, Haryana und Delhi untersucht. Der Erreger ist unter Affen (z.B. Javaneraffe und südlicher Schweinsaffe) verbreitet. Seit einigen Jahren werden auch regelmäßig humane Infektionen in Südostasen, besonders in Malaysia, registriert. Mückenschutz beachten.

Martinique
Mit 7.383 Dengue-Erkrankungen wurden bis Ende Juli bereits mehr als dreimal so viele Fälle gemeldet wie im gesamten Vorjahr. 2.386 Infektionen wurden bestätigt. 2 Menschen sind verstorben. Hervorgerufen wurden sie durch Viren der Serotypen DENV-2, DENV-3. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.530 Verdachtsfälle registriert. Schutz vor überwiegend tagaktiven Stechmücken beachten.

St. Lucia
Die Behörden haben einen Dengue-Ausbruch bestätigt und warnen vor der Zunahme schwerer Fälle. Auf der Insel zirkulieren die Serotypen DENV-2 und DENV-3. In diesem Jahr wurden 237 Infektionen gemeldet. Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken beachten.

Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 23.09.2020