Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfungen gegen COVID-19

Derzeit sind die Impfungen gegen COVID-19 im  Impfzentrum im LADR MVZ Dr.   Kramer & Kollegen nicht möglich.

 

Impfberatung im LADR-Verbund

 

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Meningokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Aufgrund der COVID-19-Pandemie besteht weiterhin für einige Länder eine pandemiebedingt Reisewarnung. Dabei gilt grundsätzlich:

  • Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich für Länder, die von der Bundesregierung als Hochrisikogebiet oder als Virusvariantengebiet eingestift sind.
  • Seit dem 24.11.21 gilt auf allen Flügen von, über und nach Deutschland die 3G-Regel. Damit müssen auch Reisende ab 6 Jahren, die aus Deutschland abfliegen, vor Antritt der Reise und unabhängig von den Einreisebestimmungen des Ziellandes einen Impf-, Immunitäts- oder Testnachweis vorlegen.

    Auch gelten weiterhin eine Anmelde- und Quarantänepflicht bei der Einreise aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten. Weiter Informationen zu den Einreise-Regelungen finden Sie auf den Webseiten des Gesundheitsministeriums und des Auswärtigen Amtes.

Philippinen
Typhus ist auf den Philippinen endemisch und führt immer wieder zu sporadischen Erkrankungen oder örtlichen Ausbrüchen. Anfang Januar sind in der Provinz Cotabato (Insel Mindanao) zahlreiche Bewohner der Gemeinde Manaulanan in Pikit erkrankt, darunter auch viele Kinder. Mindestens 30 Menschen wurden in Krankenhäusern behandelt. Infektionsursache war vermutlich verunreinigtes Wasser, in der Region gibt es keine funktionierende Trinkwasserversorgung. Infolge des Taifuns „Rai“, der Mitte Dezember besonders auf den Inseln Siargao, Cebu, Palawan und Bohol zu Überschwemmungen und Verwüstungen geführt hat, wird ein Anstieg von Durchfallerkrankungen erwartet. Hygiene beachten, ggf. Typhus- und Cholera-Impfung erwägen.

Südafrika
Im vergangenen Jahr wurden 19 Tollwut-Fälle registriert, 9 stammen aus der Provinz Eastern Cape, 6 aus der Provinz KwaZulu-Natal und 4 aus der Provinz Limpopo. Die meisten Kinder haben sich durch Kontakt zu Hunden oder Katzen infiziert. 2020 wurden 6 Infektionen in der Provinz KwaZulu-Natal und 2 in der Provinz Limpopo bestätigt. Außerdem gab es 3 weitere Verdachtsfälle, je einen in den Provinzen Eastern Cape, KwaZulu-Natal und Limpopo. Die häufigste Infektionsquelle sind Hundebisse. Bei entsprechenden Kontakten sofort einen Arzt aufsuchen, bei vorhersehbarem Risiko und längerem Aufenthalt vorbeugende Impfung empfohlen.

USA
Anfang Januar wurde ein Hepatitis A-Ausbruch bei Gästen eines italienischen Restaurants im County Montgomery (Bundesstaat Pennsylvania) bestätigt. 11 Menschen sind erkrankt, es gab einen Todesfall. Ende September sind in der Stadt Roanoke (Bundesstaat Virginia) 49 Menschen erkrankt. 4 Menschen sind verstorben. Quelle des Ausbruchs waren mehrere Filialen der Restaurantkette Famous Anthony's. Nach Angaben des CDC gibt es seit 2016 vermehrt landesweite Ausbrüche, bei denen die Infektionen von Mensch zu Mensch übertragen werden. Betroffen sind vorwiegend obdachlose und suchtkranke Menschen. Inzwischen wurden aus 37 Bundesstaaten 43.508 Infektionen und 419 Todesfälle gemeldet. Hygienemaßnahmen sorgfältig beachten und evtl. die Impfung erwägen.

Brasilien
Im November ist ein 2-jähriger Junge in der Gemeinde Chapadinha im Bundesstaat Maranhão (NO) an Tollwut verstorben, nachdem er von einem Fuchs gebissen worden war. Es ist der erste Fall in diesem Bundesstaat seit 8 Jahren. Neben Hunden, Katzen und Fledermäusen sind in Brasilien auch Affen (Krallenaffen), die häufig als Haustiere gehalten werden, Überträger der Infektion. Das Tollwutrisiko sollte immer Bestandteil reisemedizinischer Beratung sein, auch im Hinblick auf den Mangel an geeigneten Impfstoffen und Immunglobulin. Entsprechend weit ist die Indikation für eine prophylaktische Impfung zu stellen.

Argentinien
Presseberichten zufolge wurden in diesem Jahr landesweit ca. 1.090 Fälle von Typhus und Paratyphus gemeldet. 1.069 Infektionen davon wurden in der Provinz Salta (NW) verzeichnet, die meisten in der Hauptstadt und ihrer Umgebung. 63% der Fälle traten bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren auf. Seit 2017 gibt es immer wieder Ausbrüche, Nahrungsmittelhygiene beachten.

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Quelle: Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf

Stand 11.01.2022