Impfberatung im LADR-Verbund

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Impfzentrum Geesthacht

Impfberatung im LADR-Verbund

Herzlich willkommen im Impfzentrum Geesthacht! Wenn Sie eine Auslandsreise planen und sich über mögliche gesundheitliche Gefährdungen informieren möchten, helfen wir Ihnen, die richtigen medizinischen Vorbereitungen zu treffen. Gleichzeitig sind wir kompetenter Ansprechpartner für alle Impfungen und seit Jahren anerkannte Gelbfieberimpfstelle im Kreis Herzogtum Lauenburg.

Profitieren Sie von unserem Expertenwissen über:

  • spezielle Reiseimpfungen
  • (Gelbfieber, Tollwut, Hepatitis A und B, FSME, Typhus, Cholera, Poliomyelitis, Menongokokken, Japanische Enzephalitis)
  • Standard- und Auffrischimpfungen gemäß Empfehlungen der Ständigen Impfkomission (STIKO)
  • Malaria-Vorbeugung im Rahmen einer individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Informationen zu ausgewählten nicht impfpräventablen Infektions- und Tropenkrankheiten in ihrem Reiseland
  • Tipps zu Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Vorerkrankungen
  • Ratschläge zur Reiseapotheke
  • Reisen mit Risiko: Langzeitaufenthalte, Schwangere, Kinder, Senioren etc.
  • Versicherungsrechtliche Gesichtspunkte

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserer Impfsprechstunde. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.

Aktuelles







Äthiopien
Landesweit besteht ein hohes Risiko für Durchfallerkrankungen. Seit Beginn des Jahres wurden ca. 24.580 Cholera-Fälle gemeldet, 667 Menschen sind verstorben. Hygiene sowie ggf. Impfschutz gegen Cholera beachten.


Brasilien
Seit März sind in Petropolis, einer Stadt ca. 70 km nördlich von Rio de Janeiro, 5 Männer im Alter von 16 bis 54 Jahren an Malaria erkrankt. Im vergangenen Jahr wurden dort 2 Infektionen registriert. In der auch bei Touristen beliebten Region werden immer wieder vereinzelte Fälle von Malaria tertiana gemeldet. Reisende sollten auf sorgfältigen Mückenschutz achten und bei Fieber einen Arzt aufsuchen.


Deutschland
In diesem Frühjahr werden in Baden-Württemberg deutlich mehr Hantavirus-Infektionen gemeldet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bis Mitte April wurden bereits 121 Fälle diagnostiziert. Neben Baden-Württemberg sind auch Bayern und NRW besonders betroffen. Das Virus wird durch die Ausscheidungen von infizierten Tieren (Mäusen) übertragen. Infektionsgefahr besteht beim Einatmen des Erregers, der bei der Gartenarbeit oder beim Fegen von Gartenhäusern und Kellern mit dem Staub aufgewirbelt wird.


Neuseeland
Seit Ende März sind in Auckland (Nordinsel) 22 Menschen an Typhus erkrankt, eine Frau ist verstorben. Alle betroffenen sind Mitglieder derselben Kirchengemeinde. Der Infektionsweg konnte noch nicht aufgeklärt werden. Für Reisende ist das Infektionsrisiko gering, trotzdem sollte auf sorgfältige Nahrungs- und Trinkwasserhygiene geachtet und Kontakt zu Erkrankten gemieden werden.


Portugal
Im April ist in Lissabon ein 17-jähriges Mädchen an einer Lungenentzündung infolge einer Masern-Infektion verstorben. Sie war nicht geimpft. Seit Anfang des Jahres wurden 23 Verdachtsfälle gemeldet, besonders betroffen sind die Distrikte Lissabon im Westen und Faro im Süden des Landes. Auch Bulgarien, Frankreich, Rumänien und die Schweiz verzeichnen steigende Erkrankungszahlen, zum Teil mit Todesfällen. Reisende sollten Impfschutz beachten.

Stand 26.04.2017